Demerdzhi ist ein Berg in der Region Alushta, beim Dorf Luchistoje. Das Tal der Geister ist der Südhang des Demerdzhi. Es erinnert an die Täler in Kappadokien (Türkei).

Eine unbeschreiblich schöne Gegend! Aussichten, Natur, bequeme Wege – wir empfehlen unbedingt einen Besuch. Wir waren zweimal dort. Beim ersten Mal (Route 1) sind wir mitten im Sommer einfach den Hang hinaufgestiegen und haben das Tal der Geister bewundert. Wir haben uns dabei ordentlich „gebraten“) Übrigens eröffnen sich die schönsten Aussichten gerade vom Südhang des Bergs. Man sieht ganz Alushta!

Demerdzhi – Tal der Geister: wie kommt man hin?

Wanderroute durch das Tal der Geister

Beim zweiten Mal (Route 2) kamen wir im Frühling, Anfang Mai, und sind auf dem Pfad einmal um den ganzen Berg herumgewandert – die Route ist unten auf der Karte eingezeichnet. Besondere Aussichten gab es diesmal nicht, dafür verzaubert die Natur!

  • S – Abstieg auf Route 2 in Richtung Luchistoje (Abzweig zum Angarsk-Pass)
  • V – Wasserfall auf Route 2. Beachtet: Das ist ein kleiner Wasserfall am Weg. Es gibt noch den Dzhurla-Wasserfall, aber bis dorthin geht man deutlich länger, und er liegt nicht ganz auf der Strecke der Wanderung um den Demerdzhi. An einem einzigen Tag mit Tageslicht schafft man nicht alles.
  • D – Dzhurla-Wasserfall. Dort waren wir nicht.

Vorteile eines Besuchs auf dem Demerdzhi:

  • Man braucht weder Bergwandererfahrung noch einen begleitenden Guide.
  • Die Pfade sind leicht zu gehen.
  • Eine stimmige Route für einen halben Tag.
  • Während der ganzen Wanderung hat man schöne Ausblicke.
  • Für einen ganz entspannten Ausflug kann man am Fuß des Bergs reiten.

Vom Busbahnhof in Alushta fährt ein Bus nach Luchistoje. Er verkehrt im Durchschnitt im Stundentakt (zu Stoßzeiten häufiger). Bittet den Fahrer, an der Haltestelle „Aufstieg zum Tal der Geister“ zu halten. Man zeigt euch die Richtung, vor Ort ist sie aber auch so klar) Geht einfach in Richtung Berg. Für eine Tour nach Art der „Bergziege“ eignet sich der Aufstieg über den Südhang, er dauert mindestens 4 Stunden. Oder man wählt die leichtere, dafür aber einen ganzen Tag füllende Wanderung auf dem Pfad um den Berg. Verlaufen kann man sich nicht. Es gibt auf der Strecke keine Abzweigungen. Nur eine Besonderheit: Verpasst nicht die Stelle, an der man vom Berg absteigt, sonst landet man auf einem anderen Pfad in Richtung Angarsk-Pass!

Demerdzhi mit dem Tal der Geister gehört in die TOP-Sehenswürdigkeiten der Krim.

Wanderrouten auf den Demerdzhi
Karte der Wanderrouten am Berg Demerdzhi
Blick auf den Berg Demerdzhi von der Haltestelle in Luchistoje im Sommer (Alushta)

Tipp: Wann man Demerdzhi und das Tal der Geister besuchen sollte

  • Frühling – Luchistoje („das Strahlende“) macht seinem Namen alle Ehre, wie wir selbst erlebt haben! Im Frühling, wenn die Luft noch kalt ist und sich das Meer erst allmählich erwärmt, liegt über Alushta dichter Nebel. Die Sonne dringt gar nicht durch. Im Dorf Luchistoje scheint dagegen zu dieser Zeit hell die Sonne! Ein besonderes Frühlingsplus: Alles blüht und duftet! Ein Minus: Wegen des Nebels sind Meer und Alushta nicht zu sehen.
  • Sommer – Wenn die Sonne das Tal der Geister aufheizt, verschwimmt der Horizont, und alle Ausblicke auf Meer und Stadt liegen im Hitzedunst.
  • Herbst – Die schönsten Aussichten aufs Meer gibt es in der Samtsaison. Die Sonne ist dann schon sanft, und das Wandern macht Spaß. Das ist also die optimale Besuchszeit. Vom Südhang – dem Tal der Geister – seht ihr das Panorama von Alushta und könnt ohne große Anstrengung den Pfad um den Demerdzhi entlangwandern.
Demerdzhi im Frühling – Nebel nur über Alushta, in Luchistoje strahlender Sonnenschein
Demerdzhi – Blick auf das Tal der Geister im Frühling
Berg Demerdzhi – Blick von oben auf das Tal der Geister im Sommer
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