Die Uferpromenade des Dnipro – die längste Europas
Zu Recht gilt sie als eine der schönsten! Sie ist über 30 km lang und besteht aus drei Abschnitten:
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Der zentrale Abschnitt ist der schönste und der am häufigsten besuchte Spazierweg – die Sicheslavska-Promenade (früher nach Lenin benannt) ⭐⭐⭐⭐⭐
Den Spaziergang kann man am Lexus-Center beginnen und in Richtung Monastyrskyi-Insel gehen. Dabei kommt man unter einer Sehenswürdigkeit von Dnipro hindurch – der Merefa-Kherson Brücke. Mit etwas Glück fährt gerade ein Güterzug darüber, und man kann alles in ihn „einladen“, was man schon lange loswerden will ... Schon der Gedanke, dass bald alles besser wird, macht das Herz leichter!
An der Monastyrskyi-Insel kann man auf die Fußgängerbrücke steigen und den Dnipro von oben bewundern. Die Stadt ist zu jeder Jahres- und Tageszeit schön!!! Hier steigt der Romantikpegel im Blut merklich, und man bekommt Lust auf Kuscheln)
Wir steigen von der Brücke hinunter und gehen geradeaus weiter, unserem Traum entgegen. Denn vor uns wartet die „Wunschkugel“ – eine weitere Sehenswürdigkeit von Dnipro. Ob Symbol oder nicht ... das entscheidet jeder selbst, aber einen Wunsch kann man ja mal versuchen! Denkt daran: Gedanken werden Wirklichkeit, träumt ruhig mutiger)
Weiter vorn erscheint in voller Pracht der „Weiße Schwan“ – ein kleiner, aber schöner Brunnen von Dnipro. Abends wird er auch noch beleuchtet.
Hier kann man den Spaziergang unterbrechen und den abendlichen Dnipro vom Wasser aus genießen. Mitten im Zentrum am Brunnen starten viele Ausflugsschiffe zu einer einstündigen Fahrt entlang der Promenade in Richtung Monastyrskyi-Insel. Unbedingt mitfahren! Der Dnipro am Abend im Licht der Laternen ist wunderschön! Im Juli bricht man am besten um 21–21:30 Uhr auf, um die Promenade vom Wasser aus noch bei Tageslicht zu sehen – die Rückfahrt findet dann schon im Zauber der Straßenbeleuchtung statt.
Zurück an Land setzen wir den Spaziergang Richtung Restaurant „Poplavok“ fort. Unterwegs kreuzen wir noch einen weiteren, unterirdischen Fluss des Dnipro, die „Polovytsia“, von dem kaum jemand weiß) Dieses Flüsschen hält man mitten in der Stadt für einen Abfluss! Es gibt dort immer viele Angler und Möwen, die von den Passanten gefüttert werden.
Auf dem Weg liegt auch noch ein kleiner, aber nicht minder schöner Brunnen „Sphäre“. An einem heißen Sommerabend sitzt man gern neben ihm) Der feine Sprühnebel erfrischt herrlich.
Unsere Tour endet am Restaurant „Poplavok“. Man kann es mit nichts verwechseln – es sieht tatsächlich aus wie ein Schwimmer (russ. „poplavok“)) Bis zum Flusshafen folgt dann ein kurzes Stück ohne Zugang zum Wasser. Danach geht die Uferpromenade des Dnipro weiter, allerdings als „Fabrikpromenade“. Sie ist nicht weniger lang als die zentrale und reicht bis zum Roten Stein (Chervonyi Kamin) / „Parus“.
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Die Fabrikpromenade – ein zum Spazieren wenig besuchter Abschnitt
Die Ausblicke auf den Dnipro sind schön, aber eine Infrastruktur gibt es nicht. Der Spazierweg ist eine breite asphaltierte Straße am gesamten Ufer entlang. Einmal kann man dort laufen, aber der Spaziergang ist eintönig, und die vorbeifahrenden Autos lenken stark ab. ⭐⭐
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Die Siegespromenade – ein Ort zum Entspannen
Sie liegt vom Zentrum von Dnipro aus gesehen in der entgegengesetzten Richtung zur Fabrikpromenade. Sie beginnt am Restaurant „Bartolomeo“ und zieht sich bis zum Jachtclub in Peremoha-6. Stand 2023 hätte ich ihr ⭐⭐⭐⭐ gegeben. Hier spaziert es sich sehr nett, nur fehlen Aktivitäten und Unterhaltung.
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