Die Bohorodytska-Festung und der Wald in Pivnichnyi lassen sich bequem bei einem Ausflug zusammen besuchen. Geschichtsfans werden hier nichts zu sehen bekommen, von der Festung sind nur Erdhügel übrig. Als Sehenswürdigkeit von Dnipro taugen diese Orte also nicht. Als Plätze zum Grillen und Spazieren sind sie aber durchaus nicht schlecht.
Auf der Karte unten ist eine mögliche Route durch die Gegend eingezeichnet. Man kann auf der rechten der beiden Straßen hineinfahren und bis ans Wasser gelangen. Unterwegs gibt es nicht viel zu sehen, besonders ohne Laub. Der Bewuchs besteht hier ausschließlich aus Lärchen. An Punkt 1 gibt es Plätze zum Grillen und für Angler. Aber irgendwie ist es nicht gemütlich. Das offene Wasser vor einem ist eher ein Minus als ein Plus. Außerdem liegt viel Müll herum, und ein zerstörtes modernes Gebäude rundet das trostlose Bild ab ... Weiter fahren wir gegen den Uhrzeigersinn zu Punkt 2 – dem „Strand“. Auch hier gibt es Plätze zum Grillen und für Angler, dazu aber inselartig etwas Sand und einen sanften Einstieg ins Wasser. Durch die Rundung der Halbinsel ist es hier gemütlicher, und es liegt etwas weniger Müll. Am Wasser entlang kann man zu Fuß gehen, aber alles ist mit Schilf zugewachsen ... der Spaziergang ist eher langweilig. Insgesamt kann man den Ort erwähnen, wenn man einfach ein bisschen herumfahren, kurz laufen und Fotos machen will, nicht länger als 30–40 Minuten.
Das gesamte Gebiet der Halbinsel ist übrigens von unbefestigten, aber dennoch befahrbaren Wegen durchzogen. Im Internet haben wir gelesen, dass hier verschiedene Festivals stattfinden. Insgesamt kann man hierherfahren, aber nur wenn alles grün ist, und am besten zum „Strand“. Bei Regen und nassem Wetter sollte man es hier übrigens gar nicht erst versuchen. Ein Geländewagen kommt vielleicht durch, aber warum das Auto so einsauen) Eine Limousine setzt garantiert auf. Die Wege sind hier ausschließlich unbefestigt, und vom Wasser werden sie völlig aufgeweicht!
Auf der Karte oben ist außerdem die Route durch das Wohnviertel Pivnichnyi bis zur Kirche der Iberischen Ikone der Gottesmutter eingezeichnet. Das ist eine legendäre Kirche, die zu den Sehenswürdigkeiten von Dnipro zählt. Auf dem Kirchengelände gibt es einen Spazierpark mit einem kleinen Zoo im Sommer. Es gibt einen Spielplatz. Die Leute kommen hier nicht nur in die Kirche, sondern erholen sich auch in der Natur. Die Kirche liegt eingebettet im Grün des Nadelwalds. Ein unbefestigter Fahrweg führt bis zur Kirche, wo es einen kostenlosen Parkplatz gibt. Man kann auf dem Weg auch bis zur Spitze des „Waldwinkels“ fahren. Oder man stellt das Auto auf dem Parkplatz ab, geht zur Spitze des Dreiecks und zurück und setzt den Spaziergang auf der rechten Seite der Kirche fort (dort gibt es keine Autostraße mehr). Insgesamt kann man für den Spaziergang 1–1,5 Stunden einplanen.
Der Wald ist zwar nicht groß, aber es ist ein Nadelwald, und er ist sehr schön. An Feiertagen lassen sich hier vermutlich viele zum Grillen nieder ... besonders zu Ostern!
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